Hofführung mit Bailey

Unser Hofhund „Bailey“ zeigt euch unseren schönen „Kempfenhof“ bei einem großen Rundgang zu allen Tieren.

Hallo ihr Lieben, ich bin der Hofhund „Bailey“. Für die, die mich noch nicht kennen will ich mich einfach mal ganz kurz vorstellen. Ich bin ein Bernersennen-Appenzeller-Mix und kam am 25.03.2011 auf die Welt und ein paar Wochen später auf den schönen Kempfenhof. Dort bin ich die Prinzessin und die Beschützerin von allen. Am liebsten begleite ich Felicitas bei den Pferdetouren in den Wald oder gehe mit runter zum Reitplatz, um dort im Sand oder im Bach ein bisschen Unfug anzustellen, äähhhh ups …. ne ich meinte natürlich, um dort nach dem Rechten zu sehen bis die Reitstunde zu Ende ist. Jedoch habe ich nicht nur Unsinn im Kopf, super gut bin ich auch als Aufpasser im Haus, wenn die Katzen mal wieder versuchen etwas zu klauen oder wenn sie streiten. Ich bin ein super Schlichter. An mir kommt man nicht so schnell vorbei, aber es ist ne ganz schöne Arbeit. Nach getaner Arbeit erhole ich mich dann gern bei ein paar Streicheleinheiten, welche ich mir von vielen lieben Kempfenhof-Gästen abhole oder bei nem entspannten Wasser- oder Ballspiel. Auch Kinder, die am ersten Tag Angst vor mir gehabt haben können diese schnell ablegen und wollen am letzten Urlaubstag gar nicht gehen, weil sie mich so lieb gewonnen haben und mich am liebsten mitnehmen würden.

Mensch, da haben sie mich aber mal richtig gut abgelichtet. 

…. So nun aber genug von mir. Gibt ja nicht nur mich auf dem Hof.

Nun möchte ich euch mitnehmen auf eine Tiere-Tour über den Kempfenhof. Ich würde sagen wir fangen mit den Pferden an, denn diese spielen hier eine große Rolle für Groß und Klein.

Beginnen wir mal mit Fabricio. Er ist ein Hannoveraner Wallach und wohl so ca. 1,70 m groß. Er ist unser Opa hier am Hof und eine absolute gute Seele von Pferd. Selbst die Kleinsten, die zu Beginn vielleicht noch etwas unsicher sind, bringt er heil und glücklich wieder nach Hause und auch die Mamas und Papas die diesem Großen Kerl am Anfang noch nicht über den Weg trauen sind am Ende der Waldtour total begeistert von dem sanften Riesen. Hoffentlich bleibt er uns noch ganz lange erhalten.

Und wo es einen Opa gibt, da gibt es auch ne Oma…. Unsere liebe Haflinger-Stute Samira. Sie ist ca. 1,53 m groß und verbringt auf dem Kempfenhof eigentlich ihre Rente. Lediglich für kleine gemütliche Schrittrunden will sie noch mit. Nachdem sie sich mal bei einem blöden Unfall auf der Weide die Sehne angerissen hat ist sie leider nicht mehr so fit wie sie gerne wäre. Zum Knuddeln hat sie also immer sehr viel Zeit für euch. Traut euch ruhig. ;-)

Wir haben natürlich nicht nur Omas und Opas auf dem Kempfenhof, auch wenn diese nach getaner Arbeit ihren etwas ruhigeren Lebensabend auf dem Kempfenhof mehr als verdient haben. Aber es muss ja noch jemand geben der euch Kinder glücklich macht und etwas flotter durchs Gelände oder über den Reitplatz trägt. Hierzu gehört zum Beispiel unser Englischer-Vollblut-Wallach Diavlos. Er ist ca. 1,60 m groß und hat mal mehr oder weniger Temperament. Er kann euch ganz viel beibringen an der Longe- oder bei Reitstunden. Auch bei den gemütlichen Führrunden durchs Gelände können die noch nicht perfekten Reiter viel Spaß mit ihm haben. Bei nem flotteren Ausritt ohne Führer, da kann er wirklich mal etwas schneller. Da kommen einem vom Fahrtwind fast die Tränen in die Augen. Ab und zu glaube ich da will er seine missglückte Karriere auf der Rennbahn in Iffezheim nachholen. Aber für die, die es können gibt es nichts Tolleres. Nur Fliegen ist schöner. Wuff...

Mir, dem armen Hüftkranken Hündchen, macht er damit ab und zu das Leben schwer. So schnell bin ich dann doch nicht! *Keuch* *Hechel*

Nun geht’s weiter zu unserer Lourel. Sie ist eine Irische-Tinker-Stute und ca. 1,53 m groß. Sie ist echt ne hübsche, nur nicht ganz so vollschlank wie ich. Bei mir passt ja auch immer die jüngste der Kempfenhof Töchter „Rebecca“ auf mein Gewichtsproblem auf. Wobei, wenn ich mir sie so genau anschaue, dann hat sie glaub einfach nur schwere Knochen, so wie „Lize“, also „Felicitas“ die älteste der 3 Töchter vom Kempfenhof. Ups, nun sind wir aber ganz schön vom Thema abgekommen. Ich wollte euch ja etwas über Lourel erzählen. Sie ist ne ganz tolle, manchmal ein kleiner Panzer, aber sie geht mit euch durch dick und dünn. Angefangen bei der Longenstunde und aufgehört beim Galoppausritt durch den schönen, idyllischen Schwarzwald.

Ab und zu vermasselt sie mir die Tour beim Spielen mit dem Wasserschlauch. Die Nudel trinkt das Wasser immer gern zapffrisch direkt aus dem Schlauch. Dann muss ich halt so lange Geduld haben und warten. Nicht gerade ne Stärke von mir.

So …. Nun gibt es da noch unseren frechen kleinen, dicken Winnie-Pooh. Er ist ein ca. 1,35 m großer Holländer-Welch-Mix-Wallach. Er macht echt alles mit und obwohl er nicht der größte von allen ist, ist er sicher einer der mit Abstand mutigsten hier am Hof. Er durfte schon das Pferd vom St. Martin im November sein und vom Christkind im Dezember. Alle Fackeln, Laternen, Menschen, Musik, …. haben ihn nicht aus der Ruhe gebracht. Immer wenn die großen die Hosen voll haben, dann schicken sie ihn vor. Einfach ein kleiner Fels in der Brandung.

Jetzt sind wir im alten Pferdestall ja schon durch…….

Dann los …. mir nach …. ab in den neuen Stall!

Juhu, … schon angekommen …

Hier seht ihr unseren „Apollo“. Der ist echt nicht so einfach zu reiten und deshalb nur für die absoluten Profis unter uns geeignet. Aber wenn ihrs mit ihm raus habt, dann klappt echt alles, ob nun ein S-Springen oder ne S-Dressur, alles kein Problem. Kommt her und probiert in aus. :-)

 

Jetzt sind wir bei dem hübschen Leo-Kallisto gelandet. Er ist ein ca. 1,65 m großer Friesen-Wallach. Leo-Kallisto ist noch nicht so lange bei uns auf dem Kempfenhof, aber ich glaube, er findet es hier gar nicht so schlecht. Hat sich schnell eingelebt und gleich den Chef-Posten im neuen Pferdestall übernommen. Er ist noch jung und „Lize“ sagt immer er muss noch viel lernen, aber er ist echt ne Seele von Pferd und macht seinen Job super gut. Einfach ein ehrlicher Kerl, der unheimlich gern geknuddelt wird.

 Ja ja, er ist ein Kerl … und ja er trägt pink! Aber Barbara liebt pink, somit liebt Leo-Kallisto pink mindestens genau so sehr wie Barbara! ;-)

Nun noch zu unserem William, einem ca. 1,53 m großem Welch-Cop-C-Wallach. Er liebt es durchs Gelände zu streifen. Über Stock und Stein, alles kein Problem. Hier fühlt er sich am wohlsten. Auf dem Platz ist er eher was für die, die es schon ein bisschen können. Aber die haben dafür umso mehr Spaß mit ihm.

 Hier döst er gemütlich im Gras mit seiner Freundin, der Haflinger-Stute "Samira".

 …. So da habe ich ihn noch einmal alleine auf einem Bild gefunden. Wie ihr seht war er sogar schon erfolgreich auf Turnieren (gelbe Schleife = 1. Platz), aber deshalb ist er überhaupt nicht eingebildet, eher sehr am Boden geblieben. Da schaut er gerade nicht so begeistert, war nicht seine Schokoladenseite, die der Fotograf da erwischt hat.

Jetzt kommen wir zu den „größten Persönlichkeiten“ auf dem Hof, unseren Mini-Shettys! Es sind 5 an der Zahl und keiner größer als ein guter Meter, aber ihr Ego ist größer als das eines Shire-Horses und kann fast Berge versetzen. Unglaublich aber wahr. Zu unserer Mini-Bande gehört Jimmy, ein kleiner Schecke-Wallach, Filou, ebenfalls ein noch kleinerer Schecke-Wallach, Ronny, einer kleinen, süßen, zarten Rapp-Stute, sie ist die Mutter von Luna, einer Rapp-Stute mit weißen Füßchen und Bruno einem Fuchs-Wallach. Der kleine Racker wird im Mai 2018 erst 2 Jahre alt. Wird somit noch nicht geritten und hat noch ein paar mehr Flausen im Hirn, aber man lernt ja jeden Tag dazu. Sie werden von unseren Kindern und auch Erwachsenen geliebt, weil sie einfach so eine herzige Truppe sind. Der Kempfenhof ohne die knuffeligen Kleinen wäre nicht mehr denkbar!

Pst - machmal jage ich die ein bisschen. Soll ich zwar nicht, aber ein bisschen Spaß muss sein. Bilder von der ganzen Meute seht ihr unten.

Tja – hier am Hof habe ich ein schönes Leben. Aber auch immer alle Pfoten voll zu tun. Schlafen – essen – aufpassen – auf meine Frauen – die vielen Tiere – ui – jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Ich soll ja die Tiere vorstellen.

Neben der Spielscheune gibt es jede Menge Hühner, Enten und zwei kugelrunde dicke Schweine. Die erschrecke ich mega gerne. Ich jage wild bellend den Zaun entlang, aber wisst ihr was, das beeindruckt die gar nicht. Aber ab und zu, wenn mein Frauchen nicht aufpasst laufe ich hinter ihr her ins Gehege und belle ganz laut. Das solltet ihr sehen wie sie dann laufen die Schweine. Haben also doch mächtig sch… vor mir. wuff... wufff... In die Bildgalerie hat Frauchen von ihnen Bilder gemacht - schaut sie euch an.

Oberhalb von dem Schweine und Hühnergehege gibt es in einem Gehege noch die Lamas Rudi und Mathilda und die Ziegen. Die ärgere ich auch ab und zu, aber nur ein bisschen. Die alte Ziege Sissy ist mir einmal, als ich noch sehr jung war,  auf meinen Rücken gesprungen und seither habe ich die richtig auf dem Kicker. Ich würde ihnen natürlich nie etwas tun, möchte nur ein bisschen ärgern. Kommt euch das bekannt vor?  O Mann, ich sollte es lassen. Rennen und bellen. Macht mich echt kaputt. Und das mit meiner Hüfte. Nach diesen Aktionen verkrieche ich mich  oft im Büro und mache dort ein Nickerchen. Dazwischen überwache ich die Arbeit der Chefin.

Upps - die Hirsche habe ich vergessen. Klar, dass ich täglich mit nach oben jage wenn die gefüttert werden. Die sind ganz friedlich und werden täglich zutraulicher. Frauchen hat mir deshalb verboten dort zu bellen. Sie will den jungen Hirsch zähmen - so wie den Georg. Aber das ist noch ein Stück Arbeit. 

Und seit Dezember gibt es jetzt auch noch die zwei Esel hier. Pepples und Linda. Benehmen sich ganz gut. Ärgern mich nicht, also lasse ich sie auch in Ruhe. Manchmal glaube ich die können sprechen. Am Morgen betteln sie der Lize Karöttchen ab. Ich habe mal gelauscht, ich glaube die sprechen wirklich mit ihr.

Ja und dann gibt es hier noch jede Menge Federvieh. Die Lize hat im alten Pferdestall allerhand davon. Haubenhühner. Puh sehen die wild aus. Dann verwöhnt sie dort ein ganz komisch aussehendes Huhn - die kleine Barbara - frisst angeblich am liebsten nur Sonnenblumenkerne. Wird um mich auch soviel Wirbel gemacht? Mh - das müssen wir ändern - ich bin doch die Nummer eins hier... Bei den Haubenhühnern im Gehege gibt es noch Hasen und Meerschweinchen. Die vertragen sich richtig gut miteinander. Die Mini Hühner in verschiedenen Variationen und ihre Hähne laufen frei auf dem Hof herum und werden nur abends eingefangen, aus Angst, der Marder könnte ihnen was antun. Mir gefällt das wie die so einträchtig über den Hof marschieren, hier etwas picken, da etwas finden. Oft liege ich halb dösend auf der Strasse und beobachte sie - süß. 

Ach ja - Katzen gibt es hier natürlich auch. Die haben ein schönes Leben hier. Immer ist der Trog gut mit Futter gefüllt, keine von denen muss auf die Linie achten so wie ich. Zwei haben wohl eine Sondergenehmigung. Sind ständig im Haus. Das ist der kohlschwarze Minimi, auf den muss ich ständig aufpassen. Pst - der klaut... Und dann kommt täglich die Diva zu uns in Haus. Die Chefin nennt sie nicht Diva sondern Ofenschlupfer. Wisst ihr was die tut? Die schläft ganz oft im Aschekasten vom alten Lehmbackofen. Nach ihrem Nickerchen dort kommt die schneeweiße Katze aschgrau ins Haus. Von wegem Diva sag ich nur. 

Leute - ich mach jetzt Schluss, muss abliegen. Kommt einfach durch und erlebt selbst was es hier so alles gibt. 

Bis ganz bald - ich freue mich - eure Bailey

Dezember - 2017

 

 

 

Lamas beim TrainingDer freche Alex sonnt sich bei den Enten
Süß - gelle...Leckeres FutterSie hat lange nach diesem seltenen Exemplar gesucht... HaubenhühnerPepples und LindaDer Fels in der Brandung - Winni Pooh